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Die Geschichte des Kaufunger Wappens

Kaufunger Wappen ohne Wellen im Kleinformat

Auszug aus dem Gutachten des Oberarchivrates Doktor K. E. Demandt, Hessisches Staatsarchiv Marburg, über das Wappen der Gemeinde Kaufungen vom 1. November 1972:

"Die Gemeinde Kaufungen hat bisher noch kein eigenes Wappen geführt und sich deshalb nach der Neukonsolidierung der Gemeinde im Zuge der Verwaltungsreform mit dem Staatsarchiv zur Beschaffung eines solchen Wappens in Verbindung gesetzt. Sie hat dabei von Anfang an das wichtigste Baudenkmal des Ortes, die Stiftskirche, in ihrem Wappen angesprochen wissen wollen und demgemäß ein heraldisches Emblem, das dem Kirchenbau entnommen ist, gewünscht. Dieser Wunsch konnte umso eher erfüllt werden, als sich architektonische Motive in der Regel hervorragend zu heraldischen Verwendung eignen. Bei der Stiftskirche in Kaufungen bot sich als besonders prägnant die großartige Arkadengruppe der Westempore vom Gründungsbau an. Sie ist infolgedessen zum beherrschenden Motiv des Wappens gewählt worden. Die Begleitfarben Blau und Grün beziehen sich auf die Lage des Ortes inmitten des Kaufunger Waldes und am Flußlauf der Losse. Doch kann das Blau auch den ungetrübten blauen Himmel über den Waldgebieten des Kaufunger Waldes symbolisieren.

Auf diese Weise ist ein Wappen entstanden, das auf Grund der hervorragenden architektonischen Gestaltung der romanischen Arkaden der Westempore der Kaufunger Stiftskirche ein unverwechselbar örtliches Symbol zum Gemeindewappen erhebt und es zugleich in die Landschaft, in der die Gemeinde lebt, einbettet.

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Die Wappenbeschreibung lautet:

Auf Blau eine romanische silberne Arkadengruppe mit Brüstung über grünem Schildfuß."