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Runder Tisch A 44

Seit der Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens zum Bau einer Autobahn im Lossetal im Jahr 2006 versammeln sich Bürgerinitiativen, Vertreter aus den politischen Parteien, Verbänden, aus der Landwirtschaft und aus der Forstwirtschaft,  interessierte Bürger und Vertreter der Gemeinde Kaufungen am „Runden Tisch A 44“, um die Forderungen der Bürger im Lossetal an eine Autobahntrasse durchzusetzen. Dabei steht außer Frage, dass der Runde Tisch A44 eine Autobahn durch das Lossetal grundsätzlich ablehnt. Gleichzeitig hat sich aber die Überzeugung durchgesetzt, dass sich die Gemeinde Kaufungen konstruktiv mit der Trassenplanung auseinandersetzen muss, um ihre Interessen zu wahren.

Mit dem Beschluss der Gemeindevertretung Kaufungen im November 2012 wurden die Forderungen nach dem bestmöglichen Lärm- und Emissionsschutz, dem Erhalt des Trinkwasserbrunnens Kohlenstraße, der Verminderung von Umleitungsverkehren durch die Kaufunger Ortslagen und dem Erhalt der Anschlussstelle Kassel-Ost bekräftigt. Damals hieß es in einer Pressemitteilung vom Runden Tisch A 44: „Es geht darum, den bestmöglichen Schutz der Bevölkerung in Kaufungen und im Lossetal vor den Auswirkungen der Autobahn zu erreichen.“ Der Runde Tisch A 44 sieht die Schutzgüter Mensch, Flora und Fauna, Natura 2000 sowie Wasser und Klima deutlich vor denen der Wirtschaftlichkeit, der verkehrlichen Bewertung und der technischen Machbarkeit.

Ausgewählte Mitglieder der Interessensgemeinschaft befinden sich seit Dezember 2014 im Dialog mit dem Hessischen Verkehrsbehörde und der Planungsbehörde Hessen Mobil.