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14.01.2021

Kaufungen aktiv fürs Klima - Blog 2

Unser Beitrag zum Klimachutz

In meinem zweiten Beitrag möchte ich Ihnen eine neue Förderung vorstellen, die attraktiv für Sie ist, wenn Sie über die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs nachdenken.

Neue Förderung für private Ladestationen

900 Euro Unterstützung bei der Infrastruktur fürs eigene E-Auto!

Anfang Oktober wurde die neue Förderung vom Bundesverkehrsministerium angekündigt, seit 24.11.2020 können Anträge für das „KfW-Förderprogramm Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude (440)“ gestellt werden.

Steht der Kauf eines Elektroautos im Raum, geht es nicht nur um die Anschaffung eines Fahrzeugs, sondern auch um die Einrichtung der eigenen Ladeinfrastruktur, denn die meisten Ladevorgänge finden zu Hause statt. Der Bund möchte die Bürger*innen dabei unterstützen und fördert neue Ladestationen im nicht öffentlich zugänglichen Bereich von Wohngebäuden, also an Stellplätzen und in Garagen.

Gefördert wird der Kaufpreis der neuen Ladestation (z.B. Wallbox), die Kosten für Einbau und Anschluss der Ladestation inklusive aller Installationsarbeiten und die Kosten eines Energiemanagement-Systems zur Steuerung der Ladestation. All dies muss in Summe mindestens 900 Euro kosten, damit die Fördersumme erhalten werden kann. Kosten über 900 Euro werden nicht gedeckt. Ihre Ladestation kann auch aus zwei oder mehreren Ladepunkten bestehen. Dann erhalten Sie für jeden Ladepunkt 900 Euro.

Nicht jede Ladestation ist förderfähig. So darf die Ladeleistung höchstens 11 kW (Kilowatt) betragen und muss eine intelligente Steuerung haben, also mit dem Stromnetz kommunizieren können um die Ladeleistung zu begrenzen oder zeitlich zu verschieben. Ob eine Ladestation die Anforderungen für die Förderung erfüllt, können Sie in der Liste der geförderten Ladestationen nachschlagen. Dort sind knapp 100 Hersteller aufgeführt.

Eine wesentliche Voraussetzung ist, dass Ihre Ladestation ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien nutzt: entweder den Strom der eigenen Photovoltaik-Anlage oder über Ihren Energieversorger, etwa den LosseStrom des Gemeindewerk Kaufungen.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen egal ob Eigentümer*in oder Mieter*in, aber auch Wohnungseigentümergemeinschaften, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften und Bauträger.

Wichtig ist, als Erstes den Zuschuss zu beantragen, dann kann die Ladestation installiert werden. Nach Abschluss sind die Rechnungen der Fachunternehmen vorzulegen. Dann wird die Förderung ausgezahlt.

Öffentliche E-Ladeinfrastruktur in Kaufungen

Bisher gibt es zwei Orte in Kaufungen, an denen öffentlich Strom getankt werden kann:

-       In Oberkaufungen an der Sensensteinstraße im Parkplatzbereich des Lossetalstadions.

-       In Papierfabrik in der Leipziger Straße gegenüber der Hausnummer 20.

Dort können jeweils zwei E-Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Weitere öffentliche Ladesäulen befinden sich in Planung, wir werden sie Ihnen spätestens zur Inbetriebnahme vorstellen.

Elektroautos und Klimaschutz

Auch wenn das E-Auto dann mit Ökostrom angetrieben wird, ist es immer noch ein Auto mit negativen Auswirkungen aufs Klima: dem Ressourcenverbrauch für die Herstellung, dem Flächenverbrauch für Parkplätze und Straßen. Klimafreundliche Alternativen sind Fahrrad, zu Fuß, Bus und Bahn oder auch CarSharing (gemeinsame Nutzung eines PKWs).

Links für weiterführende Informationen:

-       KfW: Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude: www.kfw.de/440 (Dort findet sich auch die Liste der geförderten Ladestationen sowie ein Merkblatt zur Übersicht.)

-       LosseStrom des Gemeindewerk Kaufungen: www.gemeindewerk-kaufungen.de

Kaufungen aktiv fürs Klima – Kaufunger*innen machen mit!

Für Fragen und Anregungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung:

Lisa Haubner, Team Klimaschutzmanagement der Gemeinde Kaufungen, l.haubner@kaufungen.de, 05605 802-2740 oder auch mein Kollege: Timo Kuhrau, t.kuhrau@kaufungen.de, 05605 802-2730.