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15.04.2026

Feierliche Übergabe: Zuwendungsbescheid für ein neues Führungsfahrzeug für die Feuerwehr Kaufungen

Anfang April übergab Innenstaatssekretär Martin Rößler der Gemeinde Kaufungen einen Zuwendungsbescheid über 29.700 Euro.
An der Übergabe in der Kunigundengemeinde nahmen neben Rößler auch Bürgermeister Arnim Roß, Anna-Maria Schölch (MdL), Dennis Möller (Leitung Fachbereich 1 Hauptverwaltung/Zentrale Dienste), Harald Stückrad (Leitung Fachbereich 4 Öffentliche Ordnung/GOB), Mitglieder des Gemeindevorstands und Vertreter der Feuerwehr Kaufungen teil.

Bürgermeister Arnim Roß hieß alle Anwesenden herzlich willkommen zu diesem „freudigen Anlass“, wie er betonte. „Wir als Gemeinde investieren schon viel in den Brandschutz, es ist aber auch richtig und wichtig, dass das Land Hessen uns dabei unterstützt.“ Denn: „Eine gute Ausrüstung ist eine wichtige Voraussetzung für die anspruchsvolle Arbeit der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Durch die Fördersumme wird unserer Feuerwehr nun die Beschaffung des Einsatzleitwagens ELW1 ermöglicht, dafür sind wir dankbar“, so Roß.

Innenstaatssekretär Martin Rößler betonte ebenfalls die Bedeutung gut ausgestatteter Fuhrparks im Brand- und Katastrophenschutz: „Die Freiwillige Feuerwehr Kaufungen wurde allein 2025 zu mehr als 100 Einsätzen alarmiert. Bei Bränden und technischen Hilfeleistungen stellen die aktiven Einsatzkräfte immer wieder ihre Einsatzfähigkeit und Verlässlichkeit unter Beweis. Für ihren Dienst brauchen die Feuerwehren aber nicht nur gut ausgebildetes, motiviertes Personal, sondern auch eine technische Ausstattung auf der Höhe der Zeit und insbesondere moderne Einsatzfahrzeuge. Deshalb freue ich mich besonders, dass das Land die Beschaffung eines neuen Einsatzleitwagens 1 für die Freiwillige Feuerwehr Kaufungen mit 29.700 Euro fördern kann.“

Das Führungsfahrzeug ELW1 dient in erster Linie der Einsatzleitung vor Ort. Er kommt insbesondere bei Einsätzen mit mehreren Einheiten zum Einsatz und unterstützt als Führungsfahrzeug die Koordination der Kräfte. Dabei stellt es die Kommunikation sicher, ermöglicht die Einsatzdokumentation und fungiert als mobile Führungsstelle. Zur Ausstattung gehören unter anderem moderne Funktechnik, Kommunikationsmittel sowie Arbeitsplätze für die Einsatzleitung.

„Die Bedeutung eines ELW1 liegt vor allem darin, dass er eine strukturierte und effiziente Einsatzführung ermöglicht“, erklärte Gemeindebrandinspektor Brian Edokpolor. Gerade bei komplexeren Lagen mit mehreren Einsatzkräften oder Organisationen sorge das Fahrzeug für einen besseren Überblick, schnellere Entscheidungen und eine reibungslose Einsatzabwicklung. Damit trägt es wesentlich zur Sicherheit der Einsatzkräfte und der Bevölkerung bei. Denn, so Edokpolor weiter: „Gerade bei größeren Schadenslagen ist eine funktionierende Kommunikation entscheidend – der ELW1 ist hierfür ein unverzichtbares Element moderner Gefahrenabwehr.“