Jugendforum light im JottZett Outside: Ideen wachsen weiter - Zwischenbilanz zeigt Fortschritte und neue Impulse
In entspannter Atmosphäre und mit viel Raum für Austausch fand im Jugendzentrum Outside das „Jugendforum light“ statt. Eingeladen hatte Hannah Dreher, Beauftragte für Kinder- und Jugendbeteiligung in Kaufungen, um den Jugendlichen zwischen den großen Jugendforen einen aktuellen Zwischenstand zu geben, Entwicklungen aufzuzeigen und neue Ideen zu sammeln.
Dass Beteiligung in Kaufungen mehr ist als ein einmaliges Event, wurde schnell deutlich: Viele der im letzten Jugendforum angestoßenen Projekte haben konkrete Fortschritte gemacht. So informierte die Veranstaltung unter anderem über den geplanten Bau der neuen Pumptrackstrecke im Bereich des Sportparks Lossetalstadion. Der Baubeginn ist für den Herbst vorgesehen – ein Projekt, das bei vielen Jugendlichen bereits jetzt für Vorfreude sorgt.
Klimaanpassung war Schwerpunkt
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Klimaanpassung. Julius Krause, Klimaanpassungsmanager der Kunigundengemeinde, diskutierte gemeinsam mit Janalisa Hahne vom Institut für Klima- & Energiekonzepte mit den Jugendlichen darüber, wie öffentliche Orte auch bei extremen Wetterbedingungen attraktiv bleiben können. „Wo haltet ihr euch gern auf, wenn es heiß ist?“, lautete eine der zentralen Fragen. Die Antworten waren vielfältig: Während einige Schwimmbäder in Nachbargemeinden oder den Wald bevorzugen, nannten viele den Skate- oder Parkourplatz als ihren Haupttreffpunkt – allerdings mit dem Hinweis, dass sich dort die Hitze stark staut.
Anhand einer Karte markierten die Jugendlichen sowohl beliebte Aufenthaltsorte als auch Plätze, die im Sommer eher gemieden werden. Die gesammelten Eindrücke liefern nun eine wichtige Grundlage: Ziel ist es, durch gezielte Maßnahmen – etwa mehr Schatten, Begrünung oder bauliche Anpassungen – die Aufenthaltsqualität spürbar zu verbessern.
Veränderungswünsche für den Skaterplatz
Auch neue Anregungen fanden ihren Platz: Auf einer Pinnwand sammelten die Teilnehmenden weitere Wünsche für ihre Gemeinde. Besonders häufig genannt wurden komfortablere Sitzmöglichkeiten am Skaterplatz, zusätzliche überdachte Treffpunkte, mehr Mülleimer sowie ein erweitertes Angebot an sportlichen Aktivitäten.
Wie konkret Beteiligung sein kann, zeigte sich schließlich vor Ort: Ein Wunsch aus dem vergangenen Jugendforum wurde direkt aufgegriffen. Gemeinsam besuchte die Gruppe die nahegelegene Skateanlage, um Ideen für Veränderungen und Erweiterungen zu diskutieren. Erste Ansätze wurden bereits skizziert – ein nächster Schritt auf dem Weg von der Idee zur Umsetzung.
„Uns ist es wichtig den Jugendlichen zu zeigen, dass ihre Stimmen gehört werden und dass sich ihre Ideen weiterentwickeln“, betonte Hannah Dreher zum Abschluss.