Liebevolles Beisammensein: KreisseniorInnen-Nachmittag auf dem Sensenstein
Es war wieder soweit: Landrat Andreas Siebert lud zum KreisseniorInnen-Nachmittag auf die Jugendburg Sensenstein ein. Für viele Gäste ein Jahres-Highlight – auf der gemeinsamen Hinfahrt mit Stefanie Kühn, Mitarbeiterin der Begegnungsstätte Kaufungen, wurde bereits viel miteinander geschnuddelt – viele kannten sich seit Jahrzehnten, andere waren zum ersten Mal auf dem Sensenstein dabei.
Rund 125 Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren bzw. die ihre goldene Hochzeit bereits gefeiert haben aus der Kunigundengemeinde nahmen teil. Neben Kaufungen waren noch die Gemeinden Fuldabrück, Niestetal, Söhrewald, Helsa, Lohfelden und Nieste vertreten. An insgesamt vier Tagen kommen so alle 28 Kreiskommunen samt Bürgermeister oder VertreterInnen auf dem Sensenstein bei Nieste zusammen.
Landrat Andreas Siebert begrüßte alle Anwesenden herzlich zum inzwischen 66. KreisseniorInnen-Nachmittag. „Bei allem, was wir so in den Nachrichten lesen, soll das heute ein Nachmittag sein, an dem wir den Kopf frei kriegen“, sagte Siebert. Er bedankte sich bei allen Teilnehmenden für ihr Erscheinen und dankte vor allem den vielen helfenden Händen im Hintergrund, viele davon ehrenamtlich. „Ohne Sie alle wäre das nicht möglich“, stellte Siebert klar und wies damit noch einmal mehr auf die Relevanz dieser traditionellen Veranstaltung hin.
Nach dem Grußwort spielten die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters „Erichs fröhliche Musikanten“ alte und neue Lieder für die Senioren, während reichlich Kaffee ausgeschenkt und Kuchen gereicht wurde.
An den sechs „Kaufunger Tischen“ begrüßte in diesem Jahr Arndt-Elfried Grodzicki, Beigeordneter des Gemeindevorstands, die Kaufunger Seniorinnen und Senioren, in Vertretung für Bürgermeister Arnim Roß. Die gereichten Speisen und Getränke des Nachmittages wurden mit viel Freude serviert von Mitarbeitenden des Landkreises, die „Kaufunger Tische“ wurden von Ehrenamtlichen der Begegnungsstätte Kaufungen und der AWO Kaufungen versorgt.
Auch Dekanin Anja Fülling nahm Teil und richtete einige Worte an die anwesenden Gäste. Sie erzählte eine Anekdote der Gastfreundschaft über Ländergrenzen hinweg und betonte damit, wie wichtig liebesvolles Zusammenkommen in unserer heutigen Zeit sei.
In diesem Jahr erstmals dabei: Die Polizei, die die Präventionsarbeit leistete und aufklärte über Maschen wie den Enkel-Trick oder Schock-Anrufe, bei denen meistens vor allem ältere Menschen um viel Geld zu betrügen versucht werden. „Wir wollen darüber aufklären, wie man solche Betrugsversuche erkennt und darauf reagieren kann“, so Herr Wöllenstein von der Polizei.
Gegen Ende dieses schönen Nachmittags wurden noch die ältesten Teilnehmenden aus jeder der anwesenden Gemeinden geehrt. Arndt-Elfried Grodzicki begleitete gleich drei Kaufunger Bürgerinnen und Bürger nach vorne zur Ehrung: Dorli Schneider mit 103 Jahren, Ruth Grimm mit 99 Jahren und Erich Salzmann mit 97 Jahren.