Freizeit/ Tourismus
Der Bereich Freizeit & Tourismus ist ein zentraler Baustein der integrierten Gemeindeentwicklung. Ziel ist es, sowohl die Lebensqualität der Bevölkerung zu stärken als auch die Attraktivität der Gemeinde als Freizeit- und Tourismusstandort nachhaltig auszubauen.
Das Tourismuskonzept liefert strategische Leitlinien zur Profilierung der Gemeinde als lebenswerte und gastfreundliche Region. Im Fokus stehen dabei die Förderung regionaler Besonderheiten, der Ausbau touristischer Infrastruktur sowie die Entwicklung zielgruppenspezifischer Angebote.
Ergänzend trägt das Sportentwicklungskonzept zur bedarfsgerechten Planung von Bewegungs-, Spiel- und Sportflächen bei. Es berücksichtigt die demografische Entwicklung, unterstützt den organisierten Sport und fördert gesundheitsorientierte Freizeitaktivitäten für alle Altersgruppen.
Die Leitlinie Stadtmarketing definiert die Grundsätze einer modernen und zielgerichteten Außendarstellung. Sie schafft Orientierung für Kommunikation, Imagepflege und Standortprofilierung und bildet die verbindende Klammer zwischen Tourismus, Freizeit, Wirtschaft und Identität der Kunigundengemeinde.
Tourismuskonzept
Thema: Kultur & Natur: Tourismus in Kaufungen
Beschluss: Juli 2015
Ziele:
- Der Fremdenverkehr in Kaufungen wird gefördert.
- Das Image von Kaufungen wird gepflegt und positiv dargestellt.
- Es wird für Kaufungen geworben.
- Die Vielfalt Kaufungens wird positiv nach außen dargestellt.
- Die Besucherzahlen der Kaufunger Sehenswürdigkeiten werden gesteigert.
- Die Beherbergungsbetriebe sowie die Gastronomie profitieren von den touristischen Maßnahmen.
- Die Wertschöpfung bleibt im Ort.
Sportentwicklungskonzept
Thema: Förderung von Sport und Bewegung, Entwicklung der Sportstätten
Beschluss: Juni 2020
Ziele:
- Sportförderung zur Gesundheitsförderung, dem sozialen Lernen, der Förderung der Gemeinschaft, der Integration migrantischer Kinder, Jugendlicher und Erwachsener und dem Aus- und Einüben des Fair Play.
- Förderung von Sport durch die Gemeinde Kaufungen im Rahmen der gültigen Richtlinien und in Abhängigkeit von der Haushaltslage mittels:
- Bereitstellung und Pflege von öffentlichen Sportstätten
- Finanzielle Unterstützung von Vereinen bei Investitionen in Sportgeräte, eigene Sportanlagen usw.
- Finanzielle Unterstützung der Vereine für den laufenden Sport-/Vereinsbetrieb.
- Finanzielle Unterstützung für das Austragen von Wettkämpfen, Sport- und/oder Vereinsfesten.
- Stiftung von Preisen und Geschenken, anerkennende Ehrungen: Würdigung und Wertschätzung
- Weiterentwicklung der Sportstätten der Gemeinde (insbesondere Lossetal-Halle und Lossetalstadion). Sie ermöglichen die Durchführung von Sportangeboten für Breiten- und Leistungssport, sollen möglichst multidisziplinär angelegt sein und den Sporttreibenden eine gute Infrastruktur bieten.
- Die Sportstätten der Gemeinde sollen eine gute Infrastruktur für Zuschauer*innen bieten.
- Unterstützung des Baus und Betriebs kleinerer Sportanlagen, sofern sie durch gemeinnützige Vereine errichtet und betrieben werden. Der Bau und Betrieb privater Sportanlagen kann durch einmalige Leistungen unterstützt und gefördert werden, sofern sie nicht kommerziellen Zwecken dienen.
- Bau und Betrieb kleinerer Anlagen für die Allgemeinheit durch die Gemeinde, sofern hierfür ein nachweisbares öffentliches Interesse besteht und die Haushaltslage es zulässt (z.B. Boulebahn, Bewegungsparcours, Finnbahn, etc.).
- Erhalt, Pflege und regelmäßige Sanierung von Spielplätzen. Sie fördern die Motorik und die Sozialkompetenzen, regen die Fantasie und Eigenkreativität der Kinder an und bieten eine zeitgemäße und attraktive Freizeitfläche für Kinder und Jugendliche.
Stadtmarketing
Thema: Steigerung der Attraktivität der Gemeinde, Erhalt und Stärkung einer unverwechselbaren Identität und des Images von Kaufungen.
Beschluss: 07.11.2024
Ziele:
- Die Identifikation der Bürger*innen mit der Gemeinde wird gestärkt.
- Die Innerortsbelebung (Multifunktionalität) und Kaufkraftbindung werden gefördert, die Anziehungskraft durch Marketing-Aktionen erhöht.
- Die Wertschöpfung bleibt im Ort.
- Die Kommunikation und Zusammenarbeit der Interessengruppen wird verbessert.
- Die Netzwerke zwischen Wirtschaft, Politik, Handel, Gastronomie und Vereinen werden gefördert.
- Die touristischen Ziele der Gemeinde - gemäß des Gemeindeentwicklungskonzeptes Tourismus in seiner jeweils gültigen Fassung - werden unterstützt.