Eine Zeitreise...
Ersterwähnung 1011
Kaufungen wird zum ersten Mal in einer Urkunde Kaiser Heinrichs II. im Jahre 1011 als „Coufungon“ erwähnt. In Kaufungen befand sich zu diesem Zeitpunkt ein „Königshof“, also eine befestigte Anlage, die dem Kaiser als Aufenthaltsort während seiner Reisen durch das Reich diente. Der Königshof war in den Jahren 1008 bis 1011 von Kassel nach Kaufungen verlegt worden, nachdem Heinrich seiner Frau Kaiserin Kunigunde den Kasseler Königshof samt Besitzungen geschenkt hatte.
Klostergründung durch Kaiserin Kunigunde
Auf Kunigundes Initiative stiftete das Herrscherpaar ein Benediktinerinnenkloster am Standort des Königshofes. Noch im selben Jahr 1017 begann der Ausbau des Königshofs zum Kloster und die Errichtung der Klosterkirche zum Heiligen Kreuz. Auch zogen die ersten Nonnen bereits im selben Jahr ein. Dies ist ein Hinweis darauf, dass bereits bestehende Gebäude weitergenutzt werden konnten.
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Einerseits schufen Heinrich und Kunigunde mit dem Kloster ein dauerhaftes Verwaltungs- und Bildungszentrum. Andererseits sollte das Kloster jedoch auch für Kunigunde einen auskömmlichen Lebensabend ermöglichen, für den Fall, dass ihr Mann vor ihr sterben würde.
Tatsächlich starb Heinrich II. 1024. An seinem ersten Todestag, dem 13.7.1025 wurde die Klosterkirche geweiht und Kunigunde zog als einfache Nonne in das Kloster ein. Sie lebte in Kaufungen bis zu ihrem Tod im Jahr 1033.
Kaufunger Zeittafel
Alle geschichtlichen Ereignisse im Überblick...
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um 1008 bis 1011
Verlegung des Königshofes Kaiser Heinrichs II. von Kassel nach Kaufungen Bau der St. Georgskapelle in Oberkaufungen
1011
Erste urkundliche Erwähnung von Kaufungen („Coufungon“)
1014
Kaiserkrönung in Rom von Heinrich und Kunigunde
Kaufungen wird vom Königshof zur Kaiserpfalz
1017
Kaiserin Kunigunde macht aus der Pfalz ein Kloster (Reichsabtei)
1019
Schenkung der Dörfer Nieder- und Oberkaufungen an das Kloster Kaufungen
Das Kloster erhält das Recht zur Abhaltung eines dreitägigen Jahrmarktes
1025
Weihe der Kirche zum Heiligen Kreuz (heutige Stiftskirche)
Eintritt von Kaiserin Kunigunde als Nonne ins Kloster Kaufungen
1041
Das Kloster erhält das Recht auf einen Wochenmarkt (jeden Mittwoch)
1086
Eingliederung des Klosters in das Bistum Speyer
um 1250
Das Kloster wird wieder Reichsabtei
Umwandlung des Klosters in ein Kanonissenstift
1280
Die Dörfer Ober- und Niederkaufungen werden der Verwaltung des Landgrafen unterstellt
1430
Erste Glashütten im Kaufunger Wald und im Stiftswald nachweisbar
1509
Nach einer Visitation (Überprüfung) Umwandlung des Kanonissenstifts in ein Benediktinerinnenkloster
um 1520
Bau der Kirche in Niederkaufungen
1527
Einführung der Reformation in Hessen und Aufhebung des Klosters
1532
Vereinigung der Klöster Kaufungen und Wetter zum Stift Kaufungen und Wetter
Übergabe an die Althessische Ritterschaft
1555
Vergabe von Abbaurechten für Alaun durch den Landgrafen an eine Oberkaufunger Gewerkschaft
1556
Erstmals wird eine Schule in Kaufungen erwähnt
um 1580
Mehrere Kupferhämmer in Oberkaufungen nachweisbar
Zentrum der innerhessischen Kupferverarbeitung
1615
Renovierung der Kirche in Niederkaufungen
1623 bis 1624
Mehrere Pestepidemien fordern viele Todesopfer
um 1640
Verheerungen und Plünderung im Lauf des 30jähringen Krieges
Bevölkerungsrückgang
1739
Erlass einer Grebenordnung durch den hessischen Landgrafen (Grebe= Bürgermeister, Beginn der Gemeindeverwaltung)
1751
Einrichtung des Bergwerkes Mittelthal (Braunkohle und Alaun)
1758
Gefechte, Einquartierungen und Plünderungen während des Siebenjährigen Krieges
1763 bis 1780
Stationierung eines Husarenkorps in Oberkaufungen
1766
Erste Erwähnung einer Schule in Niederkaufungen
1807 bis 1813
Oberkaufungen Sitz der Kantonsverwaltung während des Königreichs Westphalen unter Jérôme Bonaparte
1823
Errichtung eines Göpelgebäudes zur Förderung von Kohle mittels der Kraft von Pferden (Rossgang)
1828
Ende der Alaunsiederei
1839
Anlage der Papierfabrik zwischen Niederkaufungen und Kassel
1842
Schulneubau am Kasseler Weg (heute Schulstraße) in Oberkaufungen
1879
Eröffnung der Eisenbahnstrecke von Bettenhausen nach Waldkappel
1899
Der Fernsprechverkehr mit den Nachbarorten wird möglich
1900
Eröffnung der Lungenheilstätte in Oberkaufungen (Krankenhaus)
1902
In Niederkaufungen wird der Schulneubau an der Leipziger Straße eingeweiht
Oberkaufungen erhält elektrische Beleuchtung
1911
In Oberkaufungen wird das neue Amtsgericht an der Leipziger Straße bezogen (heute JVA)
1916
Starkes Hochwasser im Lossetal hinterlässt große Schäden
1932
Wegen der hohen Arbeitslosigkeit ist Oberkaufungen zahlungsunfähig
Stürmung des Rathauses
1933
Verfolgung besonders von KPD-Mitgliedern in Oberkaufungen
1934
Die Papierfabrik brennt vollständig ab
1937
Die Deutsche Wehrmacht richtet auf dem Feld gegenüber der Papierfabrik das Heereszeugamt ein (Depots)
1945
Amerikanische Truppen befreien das Lossetal
Viele Heimatvertriebene und Flüchtlinge kommen nach Ober- und Niederkaufungen
1947
Ein Kino wird in Oberkaufungen eröffnet
1953
Weihe der ersten katholischen Kirche in Niederkaufungen
1954
Einweihung des „Lossetal-Stadions“ in Oberkaufungen für den Sportbetrieb
1958
Eröffnung des Heimatmuseums in Oberkaufungen
1961
Weihe der ersten katholischen Kirche in Oberkaufungen (St. Heinrich)
Autogerechter Ausbau der Leipziger Straße in Niederkaufungen
1962
Einweihung des Bürgerhauses Kaufungerwald in Oberkaufungen, drittältestes Bürgerhaus in Hessen
1968
Baubeginn der Mittelpunktschule Kaufungen, der späteren Integrierten Gesamtschule
1969
In Niederkaufungen wird das „Haus der Gemeinde“ mit neuem Bürgermeisteramt eingeweiht
Die Gemeinde Niederkaufungen erwirbt das Gelände des ehemaligen Heereszeugamtes im Ortsteil Papierfabrik und richtet ab 1971 dort ein Gewerbegebiet ein
Das schwerste Hochwasser der Losse richtet große Schäden in Ober- und Niederkaufungen an
1970
Freiwilliger Zusammenschluss der Gemeinde Ober- und Niederkaufungen zur Großgemeinde Kaufungen
1971
Ende der Braunkohleförderung in der Zeche Freudenthal nach über 250 Jahren
1973
Einweihung der neuen Integrierten Gesamtschule
1976
Umwandlung (Rekultivierung) des ehemaligen Braunkohlentagebaugebietes in den Steinertseepark
Umwandlung der Lungenheilstätte in eine geriatrische Klinik
1977
Eröffnung des Bergwerkmuseums "Rossgang"
1979
Eröffnung der Umgehungsstraße B 7
1985
Einstellung des Personenverkehrs auf der Bahnstrecke von Kassel nach Waldkappel
1986
Eröffnung des Regionalmuseums „Alte Schule“
Die Gründungsgruppe der Kommune zieht nach Kaufungen
1990
Fertigstellung und Freigabe der zurückgebauten Leipziger Straße
1995
Einweihung des Feuerwehrstützpunktes
1998
Fertigstellung des 1. Bauabschnitts der Lossetalbahn bis zur Haltestelle Kaufungen-Papierfabrik
1999
Gründung Sozialstation Kaufungen/Nieste, Seniorenbegegnungsstätte, Psychosoziales Zentrum und 35 barrierefreie Wohnungen wurden fertiggestellt
2006
Bau der Lossetal-Halle
2011
1000 Jahrfeier Kaufungen
2011- 2012
Vollständige Sanierung mit Neubau der Integrierten Gesamtschule mit Gemeinde- und Schulbücherei
2013
Gründung Gemeindewerk Kaufungen
2016
Bau des Windparks Stiftswald
2019
Zweitschwerstes Hochwasser an der Losse
2020-2022
Corona-Pandemie mit Hilfsprogramm „Kaufungen blickt nach vorn“
2022
Heimatfest zu „50 Jahre Großgemeinde Kaufungen“
2025
Weihe der Stiftskirche jährt sich zum 1000. Mal
Erste Verlegung von „Stolpersteinen“ zum Gedenken an NS-Opfer
Kaufungen erhält die Zusatzbezeichnung "Kunigundengemeinde"
Reformation
Im Zuge der Reformation ließ Landgraf Philipp der Großmütige das Kloster im Jahre 1527 aufheben. Fünf Jahre später übergab er das ehemalige Kloster an die Althessische Ritterschaft. Dieser Adelsverbund sollte die Einkünfte ursprünglich dazu nutzen, den Töchtern des niederen Adels eine Mitgift in die Ehe zu ermöglichen. Im Laufe der Zeit haben sich jedoch nicht nur die personelle Zusammensetzung, sondern auch die Besitzungen, die Verwaltung und der Zweck verändert. Heute gilt das Ritterschaftliche Stift Kaufungen als älteste Stiftung Hessens, die gemeinnützige Zwecke verfolgt.
Frühe wirtschaftliche Entwicklung
Über die wirtschaftliche Entwicklung der Kaufunger Ortsteile Nieder- und Oberkaufungen lassen sich spätestens ab der Frühen Neuzeit gesicherte Aussagen treffen. Abgesehen von der Landwirtschaft sind die Wasserkraft der Losse und der Kaufungen umgebende Wald prägende Voraussetzungen für die wirtschaftlichen Betätigungsfelder der Einwohner.
In Nieder- und Oberkaufungen bestanden seit dem Mittelalter Getreide- und Schlagmühlen (Ölmühlen), die sich die Wasserkraft der Losse zu Nutze machten. Erste Belege von Kaufunger Mühlen stammen aus dem 16. Jahrhundert. Die Mühlen wurden durch einen künstlich angelegten Mühlgraben gespeist, der erst im Zuge der Dorferneuerung in den 1970er-Jahren zugeschüttet wurde. Nur kleine Teile sind bis heute als Erinnerung an die Mühlen erhalten geblieben.
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Im 16. Jahrhundert muss es in Oberkaufungen mehrere Messinghütten gegeben haben, in denen Kupfer zu Messing verarbeitet wurde. Die Kraft der Losse wurde dabei per Wasserrad genutzt, um Blasebälge und Hammer anzutreiben.
Für die Papierherstellung war die Losse ebenfalls eine optimale Ressource. Sie lieferte hier nicht nur die Kraft zum Betrieb der Papiermühle in Oberkaufungen, sondern ihr sauberes, weiches Wasser bot sich für den Herstellungsprozess an. Die ab dem 16. Jahrhundert betriebene Papiermühle verarbeitete Lumpen zu Papier. Industrielle Papierherstellung begann in Kaufungen 1838 mit der Gründung der Papierfabrik zwischen Niederkaufungen und Kassel, ebenfalls an der Losse gelegen. Diese Papierfabrik gab dem späteren Ortsteil von Niederkaufungen seinen Namen.
Ab dem 15. Jahrhundert sind Glashütten in den Wäldern um Kaufungen belegt. Zur Herstellung von Glas sind über einen längeren Zeitraum hohe Temperaturen notwendig. Das im Wald üppig vorhandene Holz diente hier als leicht verfügbarer Brennstoff. Aus diesem Grund befanden sich die Glashütten in der Regel direkt im Wald, also an der Brennstoffquelle.
Bergbau, Industrialisierung, Eisenbahn
Ein bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts prägender Wirtschaftszweig ist der Bergbau. Zwar gab es bereits im 16. Jahrhundert den Abbau von Alaun, ein Doppelsalz, das auf vielfältige Weise im Bereich Textil und Medizin verwendet wurde. Zum nennenswerten Faktor für die Wirtschaftstätigkeit Kaufungens entwickelte sich ab dem 18. Jahrhundert vor allem der Braunkohleabbau. Zunächst in Handarbeit, später mit Hilfe von Pferden, dann mit Dampfmaschinen und modernen Motorisierungen entwickelte sich der Abbau stetig fort, bis er schließlich 1971 aus Gründen der Wirtschaftlichkeit endgültig eingestellt werden musste.
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Die großen Zechenanlagen der Zeche Freudental am Bahnhof Oberkaufungen wurden zurückgebaut. Dennoch ist der Braunkohleabbau im Ortsbild weiter präsent. Bspw. entstand der Steinertsee durch den vormaligen Tagebau. Das am Originalstandort erhaltene technische Denkmal Bergwerkmuseum Rossgang am Ortsausgang von Oberkaufungen legt Zeugnis davon ab, wie mit Pferdekraft Braunkohle an die Oberfläche befördert wurde.
Töpferwesen und Ziegelherstellung spielten als traditionelles dörfliches Handwerk sowohl in Nieder- als auch in Oberkaufungen eine Rolle. Allerdings brachte erst die fortschreitende Technisierung und Automatisierung von Arbeitsprozessen die Ziegelproduktion in großem Maßstab nach Kaufungen. In beiden Ortsteilen entstanden im 19. Jahrhundert große Ziegeleien in unmittelbarer Nähe der beiden Bahnhöfe.
Der Anschluss Kaufungens an die „Cassel-Waldkappeler-Eisenbahn“ 1879 beschleunigte die wirtschaftliche und soziale Dynamik des Ortes. Durch den vereinfachten Transport von Rohstoffen, fertigen Produkten und Personen konnte sich auch in Kaufungen, vor allem in Oberkaufungen, eine moderne Industrie entwickeln. Die Nähe zu Kassel machte es einerseits möglich, in den dortigen Fabriken zu arbeiten. Andererseits konnten in Kaufungen gewonnene Rohstoffe oder Produkte ihren Absatz in der Großstadt finden. Kaufungen wurde durch die Verkehrsanbindung auch zu einem attraktiven Standort für Kasseler Unternehmen, um Zweigstellen zu gründen oder zu expandieren. Ein herausragendes Beispiel sind die Hercules Spiralfederwerke, die mit eigenem Patent Spiralfedern zur Anfertigung von Korsetten herstellten und deutschlandweit vertrieben.
Gleichsam als Gegenbewegung zur Industrialisierung setzte zu dieser Zeit ein früher Tourismus von erholungssuchenden Großstädtern Richtung Lossetal ein.
Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
Besonders Oberkaufungen mit seiner starken Industriearbeiterschaft galt als politisch links. Nach der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler im Januar 1933 setzte in Kaufungen eine systematische Terrorisierung Andersdenkender ein. Ein Beispiel ist die öffentliche Demütigung des jungen Kommunisten und Juden August Cohn im Mai 1933. Noch gravierender endete die Festnahme und das Verhör des Arbeiteraktivisten Heinrich Trebing. Er wurde in Polizeigewahrsam so stark misshandelt, dass er seinen Verletzungen erlag. Auch wenn oftmals Parteiorganisation und staatliche Stellen die Handelnden waren, so ist ebenfalls belegt, dass die Gemeindeverwaltung Oberkaufungen strukturelle Ausgrenzung in ihrem Verwaltungshandeln betrieb.
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Bis zum Einmarsch der Amerikaner im April 1945 war der Zweite Weltkrieg vor allem durch wiederkehrende Fliegeralarme mit Aufsuchen der Luftschutzräume und die Tätigkeit der in der Nähe von Kaufungen stationierten Flak-Batterien zu spüren. Im Ortsteil Kaufungen-Papierfabrik befand sich das Heereszeugamt (Materiallager der Wehrmacht), das Bombardierungen ausgesetzt war. Im April 1945 gab es einige Tote in der Zivilbevölkerung und Schäden an Häusern durch amerikanischen Artilleriebeschuss.
Als mittelbare Folge des Kriegsgeschehens waren in Kaufungen Zwangsarbeitende aus Ost- und Westeuropa eingesetzt. Diese arbeiteten vornehmlich in der Landwirtschaft, aber auch in kriegswichtigen Betrieben, die der Rüstungsindustrie zuarbeiteten. Deren Behandlung war nach rassistischen Kriterien geregelt und wurde von der Gemeindeverwaltung überwacht.
Nachkriegszeit bis zum Zusammenschluss
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs nahmen Nieder- und Oberkaufungen Geflüchtete und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten sowie aus deutschen Siedlungsgebieten außerhalb der Reichsgrenzen auf. Dieser massive Zuzug bewirkte nicht nur einen beträchtlichen Bevölkerungszuwachs, sondern stellte die beiden Dörfer auch vor soziale und wirtschaftliche Herausforderungen. Menschen unterschiedlichster Herkünfte und Prägungen mussten in das bestehende Dorfleben integriert werden. Der greifbarste Aspekt war die Schaffung neuen Wohnraums, aber auch kulturelle und religiöse Grenzen mussten überwunden werden. Gegenseitige Vorbehalte und Unkenntnis prägten die ersten Jahre des Zusammenlebens, wobei die Neuankömmlinge oftmals lange Zeit in sehr beengten Verhältnissen leben mussten, die nicht ihrem sozialen Status in den Herkunftsregionen entsprachen.
1970 schlossen sich Nieder- und Oberkaufungen zur Großgemeinde Kaufungen zusammen.
Seit 2025 trägt Kaufungen die Zusatzbezeichnung „Kunigundengemeinde“.