3. Platz: Karen Helbig

Der Vorgarten von Karen Helbig ist ein Beispiel für nachhaltige und kreative Umgestaltung. Im Gegensatz zu anderen Gärten, wurde dieser Garten nicht von einem Gartenspezialisten geplant, sondern durch die eigene Initiative der Besitzerin mit minimalem Budget liebevoll und sorgfältig gestaltet. Angesichts der Hochwasserereignisse der letzten 15 Jahre und der Herausforderungen des Klimawandels entschied sich die Besitzerin, ihren Garten zu 100 % zu entsiegeln und die Fassade mit grünen Pflanzen zu verschönern. Das Fachwerkhaus, eines der ältesten und kleinsten in der Leipziger Straße in Oberkaufungen, hatte einst einen versiegelten Vorgarten, der sich auf ca. 25 Quadratmeter beschränkte. Nachdem das Dach des Hauses erneuert wurde, war der Vorgarten nur noch eine Baustelleneinrichtungsfläche. Doch anstatt sich von der schwierigen Ausgangslage entmutigen zu lassen, nahm die Eigentümerin die Umgestaltung des Gartens Schritt für Schritt in Angriff. Heute bietet der Garten eine grüne Oase, die nicht nur das Mikroklima verbessert, sondern auch eine einladende Atmosphäre schafft. Die Weidenhecke ist inzwischen so hoch gewachsen, dass die Besitzerin nun in ihrem Garten ungestört verweilen kann. Die Fläche ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie durch Eigeninitiative, Kreativität und nachhaltige Gestaltung auch kleine Flächen zu einem grünen Paradies werden können.