Klostergründung durch Kaiserin Kunigunde
Auf Kunigundes Initiative stiftete das Herrscherpaar ein Benediktinerinnenkloster am Standort des Königshofes. Noch im selben Jahr 1017 begann der Ausbau des Königshofs zum Kloster und die Errichtung der Klosterkirche zum Heiligen Kreuz. Auch zogen die ersten Nonnen bereits im selben Jahr ein. Dies ist ein Hinweis darauf, dass bereits bestehende Gebäude weitergenutzt werden konnten.
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Einerseits schufen Heinrich und Kunigunde mit dem Kloster ein dauerhaftes Verwaltungs- und Bildungszentrum. Andererseits sollte das Kloster jedoch auch für Kunigunde einen auskömmlichen Lebensabend ermöglichen, für den Fall, dass ihr Mann vor ihr sterben würde.
Tatsächlich starb Heinrich II. 1024. An seinem ersten Todestag, dem 13.7.1025 wurde die Klosterkirche geweiht und Kunigunde zog als einfache Nonne in das Kloster ein. Sie lebte in Kaufungen bis zu ihrem Tod im Jahr 1033.