Auftaktkonzert zum Festzeltwochenende 2026: Die 80ies90ies- Liveband präsentierte eine musikalische Zeitreise mit jeder Menge Ohrwürmern

„Boom, Boom, Boom, Boom!!“, „99 Luftballons“, „“Teenage Dirtbag““ oder „Backstreets Back“ – schon bei den ersten Takten war klar: Dieser Abend würde nicht zum ruhigen Sitzenbleiben gedacht sein. Mit jeder Menge Energie, Spaß und einer gehörigen Portion Nostalgie eröffnete The 80ies90ies-Liveband das Heimatfestzeltwochenende 2026 und nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine musikalische Reise zurück in die Zeit von Gameboy, Discman, D-Mark und den ersten wilden Tanzversuchen auf der Dorfdisco.

Von den größten Chart-Hits bis zu den Songs, die man eigentlich längst vergessen glaubte, aber sofort wieder mitsingen konnte, hatte die Band alles im Gepäck. Genau diese Mischung machte den Abend aus. Denn neben den bekannten Klassikern durften auch die legendären „One-Hit-Wonder“ nicht fehlen – jene Lieder, bei denen man zunächst denkt: „Wie hieß das noch gleich?“ und spätestens im Refrain lautstark mit einstimmt.

Passend zur Musik präsentierten sich die Musikerinnen und Musiker in Outfits, die direkt aus den 80ern und 90ern zu stammen schienen. Schlagartig fühlte man sich zurückversetzt in eine Zeit, als Schallplatten und CDs die Musikanlagen fütterten, der Gameboy der größte Schatz im Kinderzimmer war und das berüchtigte Arschgeweih als mutiges Modestatement galt.

Gemeinsam wurde getanzt, gesungen und gefeiert. Hits von den Vengaboys, Madonna, Lionel Richie, Savage Garden, Roxette, AHA, Herbert Grönemeyer oder den Backstreet Boys sorgten für beste Stimmung im Festzelt.
„Unglaublich, dass man die Texte nach all den Jahren immer noch kann“, lachte eine Besucherin, während sie gemeinsam mit ihren Freundinnen zu den Backstreet Boys mitsang.
Ein anderer Gast meinte schmunzelnd: „Eigentlich wollte ich nur kurz vorbeischauen. Jetzt stehe ich seit zwei Stunden hier und gröle jeden zweiten Song mit.“

Und genau das war überall zu beobachten. Egal ob jung oder alt – spätestens bei den großen Refrains hielt es kaum jemanden auf den Bänken. Nach dem letzten Song war aber noch lange nicht Schluss. Nahtlos ging der Abend in den sportlichen Teil über: Auf der großen Leinwand wurde das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador übertragen. Das Public Viewing entwickelte sich schnell zu einer ebenso stimmungsvollen Veranstaltung wie das Konzert zuvor, trotz Deutschlands Niederlage mit 1:2.

Es wurde angefeuert, gejubelt, diskutiert und bei mancher Schiedsrichterentscheidung auch lautstark protestiert. Zwischen Hoffnung, Nervenkitzel und gelegentlichem Kopfschütteln herrschte echte Festzeltatmosphäre. Die Fans feuerten die deutsche Mannschaft an, als säßen sie direkt im Stadion – und selbst das eine oder andere Fluchwort wurde mit einem Augenzwinkern quittiert.