Von Osterhasen und bunten Eiern bis zum Riesenhuhn „Erna“: Erlebnis-Ostermarkt lockte viele Besucher nach Oberkaufungen
Voll auf ihre Kosten kamen die 3.000 Besucher beim diesjährigen Ostermarkt rund um den Brauplatz in Oberkaufungen. An 35 Ständen boten Aussteller viele Kleinigkeiten von Osterdekorationen und Blumengestecken bis hin zu Keramikfiguren und Schmuck aus Glas und Edelsteinen. „Der Markt ist gut frequentiert“, erzählt Karl-Heinz Nordmeier, Mitglied des Verkehrs- und Gewerbevereins und Organisator des Ostermarktes. Besonders für Kinder gebe es viel zu erleben. Neben einem kleinen Streichelzoo vorm Rathaus brachte das Riesenhuhn „Erna“ Kinderaugen zum Strahlen. Stündlich versammelte sich eine Menschentraube hinter dem weißen Huhn und wartete gespannt darauf, dass Erna bunte Ostereier legt. „Das eierlegende Huhn ist besonders bei den jüngeren Besuchern immer sehr beliebt“, erklärt Nordmeier. Eine weitere Attraktion hoppelte durch die kleinen Gassen rund um den Brauplatz und verteilte bunte Eier: Osterhase Peter Ring. Mit seinem Plüschkostüm erhielt er von den Besuchern den ein oder anderen lieb gemeinten Schmunzler und stand besonders bei den Kleinsten ganz hoch im Kurs.
Auch kulinarisch wurde einiges geboten: Neben typisch hessischer „Grüner Soße“ und Ofenkartoffeln mit Kräuterquark gab es auch Reibekuchen und Currywurst-Pommes.
Zum zweiten Mal fand der Ostermarkt im malerischen Ortskern von Oberkaufungen statt. „Wir haben das Marktgelände in diesem Jahr noch etwas erweitert“, erklärt Organisator Nordmeier. So gebe es, im Gegensatz zum Vorjahr, auch in einem Teilbereich der Leipziger Straße vor dem Rathaus viele kulinarische und dekorative Osterstände zu entdecken. Mit dem Aufbau der Osterstände habe man bereits fünf Tage vorher, unter winterlichen Bedingungen begonnen. „Bei so vielen zufriedenen Gesichtern hat sich die Arbeit gelohnt“, freut sich Nordmeier. Aber ohne die Unterstützung vieler Beteiligter könne man so einen Markt nicht veranstalten: „Der gemeindliche Bauhof hilft uns jedes Jahr beim Auf- und Abbau der Marktstände, Familie Reichel hat uns den Brauplatz zur Verfügung gestellt und viele Anwohner räumen ihre Privatparkplätze frei“, so Nordmeier weiter: „Dafür sind wir sehr dankbar.“