Kabarettistin Frieda Braun begeistert im Kaufunger Bürgerhaus
Mit gewohnt herzerfrischenden Komikeinlagen und schrägen Mimiken brachte die Kabarettistin und bekennende Sauerländerin, Frieda Braun, ihr Publikum im Minutentakt zum Lachen. Das Kaufunger Bürgerhaus war fast ausverkauft. Im vergangenen Oktober feierte ihr Programm „Rolle vorwärts“ Premiere, nun war sie zu Gast in Kaufungen. „Ich freue mich, dass jeder von euch zu zahlreich erschienen ist“, begrüßte Frieda ihr Publikum.
Kennen Sie den Norweger „Björn-Aut“? Nein? Nun ja, Frieda Braun, die mit bürgerlichem Namen Karin Berkenkopf heißt, erklärte es folgendermaßen: Nach „Björn Aut“ ist eine Krankheit benannt, die man sich bei der Arbeit holt. Das Gehirn mache dabei eine Vollbremsung, erzählte die Kabarettistin. Nicht einmal vor royalen Oberhäuptern mache Björn Aut halt. So seien die Anzeichen bei Queen Elisabeth eindeutig: Warum trage sie sonst immer nur Hüte an der gleichen Stelle, wenn diese nicht dazu dienen sollten, die vom Björn-Aut verursachte Schieflage des Kopfes auszugleichen? „Es ist ja auch höchste Zeit, dass die Queen mal abdankt, damit Charles aus seiner Prinzenrolle herauskommt“, witzelt die Sauerländerin.
Im rasanten Tempo wechselte Frieda Braun die Themen: Angefangen von Björn Aut standen schnell die Eheprobleme ihrer Freundin Fine und deren Mann Arthur auf dem Programm. Es sei ja schließlich auch schwierig, wenn sich „Frau“ weiterbilde und dann merke, dass „Mann“ eigentlich viel dümmer sei, als gedacht. Deshalb müsse man Bildung tröpfchenweise in die Beziehung einfließen lassen. Aus diesem Grund hat Frieda mit ihrer Frauengruppe im sauerländischen Winterberg ein Fortbildungsprogramm entwickelt, das sie ihrem Publikum im Bürgerhaus vorstellte. „Flora und Fauna im 6-Gang-Menü“, „Unkraut-Kurse“ oder ein „FKK-Schwimmkurs“ sind unter anderem in ihrem Angebot zu finden.
Frieda Braun gönnte ihren Zuschauern kaum eine Lachpause und wurde nach einem zweistündigen Programm mit einem herzhaften Applaus verabschiedet.