Gemeinde informiert über Situation bei Altglas- und Altkleidercontainern

Überfüllte Altglas- und Altkleidercontainer sowie daneben abgestellte Abfälle sorgen derzeit an verschiedenen Standorten im Gemeindegebiet für Unmut. Die Kunigundengemeinde kann die Verärgerung vieler Bürgerinnen und Bürger sowie der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner nachvollziehen. Die aktuelle Situation ist nicht zufriedenstellend und erfordert Verbesserungen.

Überfüllte Container und unsachgemäß abgestellte Abfälle beeinträchtigen das Ortsbild und führen immer wieder zu Beschwerden. Dabei zeigt sich häufig, dass Standorte bereits kurze Zeit nach einer Leerung erneut ausgelastet sind. Zusätzlich verschärft das illegale Abstellen von Säcken, Altglas oder anderen Gegenständen neben den Containern die Situation.

Die Gemeinde weist deshalb erneut darauf hin, dass Altglas und Altkleider ausschließlich in die dafür vorgesehenen Container eingeworfen werden dürfen. Sind Container bereits voll, sollten andere Standorte genutzt oder die Entsorgung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Die regelmäßige Beseitigung illegal abgestellter Abfälle verursacht erhebliche zusätzliche Kosten, die letztlich von der Allgemeinheit getragen werden müssen.

Meldung über den Ordnungsbehördenbezirk

Um gegen diese Entwicklung vorzugehen, bittet der Gemeinsame Ordnungsbehördenbezirk die Bevölkerung um Unterstützung. Wer beobachtet, dass Altglas, Altkleider oder sonstige Abfälle unerlaubt an Containerstandorten abgestellt werden, wird gebeten, dies möglichst zeitnah zu melden. Hilfreich sind dabei konkrete Angaben, beispielsweise zu Fahrzeugen oder Kennzeichen. Hinweise können telefonisch unter 05605 802-1300, per E-Mail an gob@kaufungen.de sowie über das Kontaktformular auf der Homepage oder den Mängelmelder übermittelt werden.

Herausforderungen bei den Altkleidercontainern

Besonders problematisch ist derzeit die Situation bei den Altkleidercontainern. Im Gemeindegebiet stehen sieben Altkleidercontainer, die von externen Entsorgungsunternehmen betrieben und geleert werden. Dieses System hat über viele Jahre zuverlässig funktioniert. Inzwischen hat sich die Situation jedoch deutlich verändert. Die Sammlung und Verwertung von Altkleidern ist für viele Betreiber wirtschaftlich schwieriger geworden, sodass die notwendigen Leerungsintervalle häufig nicht mehr eingehalten werden können.

Die Gemeinde steht regelmäßig mit den zuständigen Unternehmen in Kontakt und drängt auf eine zeitnahe Leerung der Container. Trotz dieser Bemühungen bleibt die Situation derzeit unbefriedigend.

Neuer Standort wird geprüft

Vor diesem Hintergrund wird aktuell eine Neuordnung der Altkleidercontainer geprüft. Ziel ist es, die vorhandenen Container künftig an einem zentralen und weniger exponierten Standort im Gemeindegebiet zu bündeln. Dadurch sollen die Belastungen an den bisherigen Standorten reduziert und die Kontrolle der Situation erleichtert werden. Der Gemeindevorstand wird sich in Kürze mit diesem Vorschlag befassen. Bei entsprechender Zustimmung könnte die Umsetzung bereits im Herbst erfolgen. Über einen neuen Standort würde die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.

Unabhängig davon können Altkleider jederzeit über die Recyclinghöfe des Landkreises Kassel entsorgt werden.

Situation bei den Altglascontainern

Auch bei den Altglascontainern kommt es immer wieder zu Überfüllungen. Im Gemeindegebiet stehen insgesamt 13 Standorte mit jeweils mindestens zwei Containern zur Verfügung. Die Beauftragung und Steuerung der Entsorgungsunternehmen erfolgt hierbei über die Abfallentsorgung des Landkreises Kassel. Die Gemeinde setzt sich regelmäßig für bedarfsgerechte Leerungsintervalle ein, hat jedoch keinen direkten Einfluss auf die Organisation des Systems.

Eine grundlegende Verlagerung oder Reduzierung der Altglasstandorte ist nur eingeschränkt möglich. Die bestehenden Standorte wurden bewusst so ausgewählt, dass sie über das gesamte Gemeindegebiet verteilt und für die Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar sind. Damit soll die Mülltrennung gefördert und eine wohnortnahe Entsorgung ermöglicht werden. Zudem wurden einzelne Standorte aus Gründen des Lärmschutzes mit erheblichem Aufwand als unterirdische Anlagen errichtet.

Die Gemeinde wird die Entwicklung weiterhin aufmerksam begleiten und sich gemeinsam mit den zuständigen Stellen für Verbesserungen einsetzen. Gleichzeitig kann eine saubere und geordnete Nutzung der Containerstandorte nur gelingen, wenn alle Beteiligten ihren Beitrag leisten.