Von Baggern, Rettungswagen und Hubschraubern: Laternenumzug der Kita Sternschnuppe in Papierfabrik

Anastasias Opa ist Baggerfahrer. Da sucht sie sich natürlich unter mehreren Laternenmotiven, wie Polizeihubschrauber und Rettungswagen den Bagger aus. Basteln muss ihn aber ihre Mama Ninel Günther.
Die Baupläne hat die Kita Sternschnuppe schon vorbereitet, und alle Eltern basteln fleißig die Laternen zusammen. Ninel Günther schmunzelt: „Erinnert mich an meine Schulzeit. Da hat man eher drauflos geschnippelt, heute arbeitet man schon etwas konzentrierter nach Bauplan.“

Dann ist es endlich am 14. November soweit. Das Dorfgemeinschaftshaus in Papierfabrik ist wunderschön mit Lichterketten geschmückt. So schön hat man es in der Abendstimmung noch nicht gesehen.
Die Erzieherinnen Franziska Monk und Natascha Erfurt haben mit den Kindern eine kleine Geschichte von St. Martin einstudiert. Da geht es um Nächstenliebe, das Miteinander und das Teilen. Das wird herzerwärmend von den „Kleinen“ vermittelt.
Fast drei Wochen haben sie dafür geprobt. „Es war nicht immer einfach, aber alleine das Proben hat großen Spaß gemacht“, sagt Franziska.

Bevor der Umzug startet, gibt es noch ein Ständchen von drei Bläsern vom Musikzug Kaufungen. Die Jugendfeuerwehr ist auch da, die „Grossen“ regeln den Verkehr, das Blaulicht ist ja nicht zu übersehen.
Die Augen der Kinder leuchten, die selbstgebastelten Laternen auch. Unterwegs gibt`s noch zweimal ein Ständchen, damit auch die Anwohner etwas vom Laternenumzug mitbekommen.
Die Stimmung ist toll, man lernt sich besser kennen „Wo wohnen sie denn in Papierfabrik?“ Es gibt auch noch viel zu erzählen…

Das Holz in der Feuerschale brennt. Die Erzieherinnen haben Teig für Stockbrot vorbereitet, das kommt natürlich super an. Die Kids haben Spaß und großen Hunger. Für Alle gibt`s noch heiße Getränke und kleine Leckereien.
Nur liebe, lachende und freudige Menschen. Es herrscht eine wunderschöne und eine entspannte Vorweihnachtsstimmung. Man könnte glauben, man befindet sich auf einer großen Familienfeier…

Das hat auch Kita-Leiterin Melanie Woede so empfunden. Der Tag begann für sie um sieben Uhr, viel Pause gab es nicht. „Aber ich bin mit guten Gefühlen und ganz beseelt nach Hause gegangen.“ (hfo)