Wartesituation und Terminvergabe-Optionen verbessert: Neuerungen im Bürgerservice Oberkaufungen
Im Rathaus der Kunigundengemeinde bewegt sich was: Nachdem im Frühjahr Umbauarbeiten in der Postfiliale im Erdgeschoss umgesetzt wurden und die Post damit räumlich vom Bürgerservice getrennt wurde sind nun auch im Bereich des Bürgerservice Verbesserungen vorgenommen worden, um effizientere Abläufe zu gewährleisten.
Durch die räumliche Abtrennung der Postfiliale (wir berichteten) entstand im vorderen Bereich des Erdgeschosses Platz für einen neuen Wartebereich. Gut sichtbar an die Wand wurde nun ein Aufrufmonitor angebracht, der die bereits bestehende Online-Terminvereinbarung tevis21 um ein Aufrufsystem ergänzt. Ab jetzt erhalten Bürgerinnen und Bürger, die über die Homepage www.kaufungen.eu einen Termin für eine Dienstleistung des Bürgerservice vereinbart haben, wie etwa einen Personalausweis abholen, eine Terminbestätigung per E-Mail, in der eine Wartenummer angegeben ist. Diese wird dann auf dem Aufrufmonitor angezeigt, zusammen mit der entsprechenden Raumnummer der betreffenden Mitarbeiterin des Bürgerservice und begleitet von einem akustischen Signal.
Während der offenen Sprechzeiten, montags von 13 bis 18 Uhr und dienstags von 08:30 bis 12:00 Uhr, kann man ohne vorab vereinbarten Termin einfach zum Bürgerservice kommen.
Der Leiter des Fachbereiches 1 Hauptverwaltung/Zentrale Dienste, Dennis Möller, erklärte: „So werden die Abläufe in der Kunigundengemeinde noch digitaler. Es war uns aber auch wichtig, niemanden abzuhängen, der Bürgerservice soll für alle Menschen barrierearm nutzbar sein und bleiben.“ Daher wird nach wie vor die analoge Lösung mit der offenen Sprechstunde und der Terminvereinbarung vor Ort angeboten.
Darüber hinaus wurde die Online-Terminvereinbarung tevis21 um weitere buchbare Leistungen erweitert. „Hinzugefügt wurden unter anderem Termine für die Abholung von Dokumenten, wie Personalausweis, Reisepass und Führerschein, Ausgabe- und Beratung für Sozialleistungsanträge, allgemeine soziale Beratung und die Beantragung von Fischerei- und Wohnberechtigungsscheinen“, erklärte Michael Polzhuber, Sachgebietsleitung Gremienbetreuung, Digitalisierung und Wahlen.
Eine weitere Neuerung ist noch in Planung: Ein sogenanntes „Self-Service-Terminal“ soll im Wartebereich eingerichtet werden, über welches Bürgerinnen und Bürger selbstständig auch kurzfristige Termine buchen oder sich für bereits gebuchte Termine selbst einchecken können. Der menschliche Kontakt kommt dennoch auch hier nicht zu kurz – bei Fragen stehen die Mitarbeitenden der Zentrale immer zur Verfügung.