Eichenprozessionsspinner-Befall am Steinertsee

Am Gelände rund um die Grillhütte am Steinertsee in einem Radius von circa 50 Metern wurden am Dienstagvormittag Eichenprozessionsspinner entdeckt. Die Kunigundengemeinde beauftragte sofort Maßnahmen zur Schädlingsbekämpfung. Der Bereich wurde mit Hinweisschildern versehen und ist auf unbestimmte Zeit abgesperrt. Auch der Bereich um den Spielplatz Steinertsee wurde untersucht, dort befinden sich keine Eichen und somit liegt dort kein Befall vor.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, sich den abgesperrten Bereichen nicht zu nähern oder länger dort zu verweilen, um sich keinen gesundheitlichen Risiken auszusetzen. Sollten Sie selbst weitere Eichenprozessionsspinner entdecken, melden Sie ihre Beobachtung bitte an h.stueckrad@kaufungen.de oder unter Tel. 05605-802-1300.

Hintergrund

Die Raupen der Eichenprozessionsspinner bzw. ihre Brennhaare können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen, Ursache dafür ist das Nesselgift Thaumetopoein auf den Härchen der Larven. Der Kontakt mit den Brennhaaren der Raupen kann zu Beschwerden wie Hautauschlag oder Bindehautentzündung führen. Auch Atemwegsreizungen, Schwindelgefühl oder Fieber können als Symptome auftreten.

Neben Menschen können auch Tiere durch den Kontakt mit den Brennhaaren beeinträchtigt werden. Bei ihnen besteht die Gefahr von Reizungen des Verdauungstraktes oder der Haut und der Augen. Zudem können die Brennhaare durch das Fell der Tiere verschleppt werden.

Quelle: Umweltbundesamt