Erdwärmebohrung in Kaufungen in der ersten Julihälfte

Ab dem 30. Juni beginnen mit der Ankunft von großem Arbeitsgerät einer Firma für Geo-Bohrtechnik die Arbeiten zur Sondierung des Erdwärmepotenzials, das zur Energieerzeugung für ein Wärmenetz im Oberkaufunger Altdorf genutzt werden könnte.

Auf einer gemeindeeigenen Grünlandfläche im Bereich „Auf der Wiebelsburg“ wird dann bis in 400 Meter Tiefe eine Erkundungsbohrung gesetzt. Dabei gewonnene Daten sollen zeigen, ob die geologischen Eigenschaften und die Beschaffenheit des Untergrundes es erlauben, dort eine größere geothermische Anlage zu errichten, welche ein Nahwärmenetz mit regenerativer Umweltwärme versorgen könnte.
„Eine erfolgreiche Erkundungsbohrung kann zu einem Meilenstein in den von der Kunigundengemeinde betriebenen Wärmenetzplanungen für den Ortsteil werden, da diese dann auf der Grundlage eines innovativen, nachhaltigen und von Brennstoffen unabhängigen Energieerzeugungskonzepts fortgeführt werden können“, so Timo Kuhrau vom Team Klimaschutz der Gemeinde Kaufungen.

Die Erkundung selbst ist durch die große Zieltiefe der Bohrung eine technisch und logistisch anspruchsvolle Aufgabe. An- und Abtransport des dafür notwendigen schweren Bohrgerätes findet auf einem Tieflader statt und wird über die Zuwegung „Schulstraße, Tränkegasse, Neuer Weg“ bis zum Abzweig „Hinter dem neuen Kirchhof“ geführt.

Temporäre Halteverbotskennzeichnungen im Streckenverlauf sorgen an den Transporttagen für einen reibungslosen Ablauf. Der Zeitpunkt für den Abtransport des Bohrgerätes hängt von der Beendigung der Bohr- und Erkundungstätigkeiten ab, so dass hier noch kein Datum feststeht. Es ist aber damit zu rechnen, dass ab Mitte Juli die Arbeiten beendet sein werden.